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Kathrin Geilert
5 min Lesezeit

Praxisdesign mit System: Die wichtigsten Eckdaten

Der Wunsch, die eigene Praxis neu zu gestalten stellt viele Ärzte vor einen unüberwindlich scheinenden Berg von Aufgaben und Problemen, und so wird das Thema Neugestaltung oder gar Praxisumzug gerne verschoben. Egal, ob die Praxisumgestaltung mit einem Experten oder alleine durchgeführt wird, in jedem Fall ist das Projekt „Praxisgestaltung“ zeit- und kostenintensiv. Um all die kleinen und großen Hürden auf dem Weg zur eigenen Wohlfühlpraxis besser zu meistern, können Ärzte sich anhand einiger wesentlichen Eckpunkte eine gute Basis schaffen.

Fürs Erste gilt es, den tatsächlichen Bedarf konkret zu ermitteln. Welchen Zweck soll der Umbau erfüllen, welches Ziel erreicht werden? Vergrößerung, Praxisübernahme, notwendige Modernisierung – die Antworten sind zahlreich. Um dies sichtbar nach außen zu transportieren, ist eine Expertenberatung sinnvoll. Denn das neue Interieur soll Praxisidentität und fachliches Know-how vermitteln. Die beste Basis, um Patienten an sich zu binden bzw. neu zu gewinnen. Erfahrungsgemäß leiten etwa 80 Prozent der Patienten das fachliche Wissen vom Eindruck der Praxis selbst ab.

Praxisaus- oder Umbau: Der richtige Weg

Ist der Zweck des Umbaus klar, folgt die Strategie zur erfolgreichen Umsetzung. Hier müssen die zukünftig angestrebte Patientenstruktur, die persönlichen Wünsche des Arztes sowie das Gesamtkonzept der Praxis möglichst ideal ineinander greifen. Diese Faktoren entscheiden über den optimalen Stil einer Praxis – vom kindgerechten Umfeld mit besonders kreativer Möblierung und hohen Anforderungen an Hygiene, Materialrobustheit und Schalldämmung, über ein besonders harmonisches Umfeld mit positiver, lebensbejahender Atmosphäre und hohen Anforderungen an Wertigkeit, Bequemlichkeit und Diskretion bis hin zu einem aktiven Umfeld mit besonders ausstrahlungsstarker Möblierung und hohen Anforderungen an Technik, Individualität und Innovation. Sind diese Fragen geklärt, folgt die detaillierte Prüfung der Praxis-Gegebenheiten und bautechnischen Möglichkeiten. Ein grobes Aufmaß und erste Fotos erleichtern die Planungsarbeit der engagierten Experten.

Entwurfentwicklung der neuen Praxiseinrichtung

Dann folgt die Entwurfsentwicklung: Ideen werden zeichnerisch umgesetzt, Materialien ausgewählt und Angebote erstellt. Dieser kreative Planungsprozess umfasst jeden Raum, skizziert die spätere Funktion und Nutzungseffizienz. Im Laufe der Entwurfsentwicklung können so mehrere Entwürfe entstehen. Diese müssen neben der gewünschten Optik aber vor allem den harten Fakten standhalten. Zu erwartende Kosten, Bauzeit, Materialanforderungen, Haptik und Patientenakzeptanz sind nur einige davon. Als Grundlage jedes Entwurfes dient die effiziente Praxisraumplanung. Ist der vorhandene Raum klein, müssen Raumstruktur und Möbel den Platzmangel ausgleichen. Viel Glas und indirektes Licht sowie helle Farben helfen, die Praxis optisch zu vergrößern. Kurze Mitarbeiterwege, Raumkombinationen und raumoptimierende Möbel mit maximaler Funktion realisieren auch bei wenig Platz effiziente Praxisabläufe. Bevor all diese Ideen präsentiert werden, folgt die Materialzusammenstellung: großformatige Muster inkl. Preisangaben für das gesamte Projekt – Boden, Wandfarben, Bezugsstoffe, Fenster-Dekostoffe und gewählte Möbeloberflächen. Kleine aber feine Details transportieren nur reale Muster.

„Die Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit stehen im Vordergrund“

Für viele Ärzte steht dabei vor allem die Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit der Werkstoffe im Vordergrund. Besonders im Empfangs- und Wartebereich sind diese Attribute Pflicht. Im Steri/Labor und bei den Behandlungszeilen steht zusätzlich die Erfüllung der RKI-Richtlinien ganz oben auf der Ärzteagenda. Beim Bodenbelag liegen nicht-textile Beläge im Trend. Elastische Beläge wie Linoleum oder Kunstharz sind besonders beliebt. Im Rahmen einer Präsentation werden alle Ideen bewertet, verglichen, diskutiert, verändert, angepasst und perfektioniert. Ein kreativer Gestaltungsprozess, der dank intensiver Beratung mit vielen Tipps und Tricks aufwartet und an dessen Ende die finale Präsentation und Entscheidung steht.

Ein wesentlicher Aspekt: Kostenkontrolle

Zu den wichtigsten Aufgaben der Praxisgestalter zählt neben der Designberatung auch die Kalkulation von Material und Arbeit für einen langfristigen Praxiserfolg und die Zufriedenheit der Nutzer. Das Budget sollte deshalb vorher genau festgelegt werden, um realistische Ideen erfolgreich auszuarbeiten. Prinzipiell gilt, langlebige Bodenbeläge, robuste Oberflächen und individuelle Accessoires kosten Geld, aber auch mit einem kleineren Budget können Praxisträume realisiert werden. Erfahrende Bauexperten zeigen beispielsweise von Beginn an alle Kosten auf und lassen den Kunden wählen, was im ersten Bauabschnitt und was ggf. später gemacht werden soll. Die vielfach gefürchteten versteckten Kosten können dank genauer Planung vermieden werden. Nach der kreativen Phase folgt der handwerklich geprägte Teil – vom Feinaufmaß bis zur Montage. Im Fokus steht die Abstimmung der technischen Feinheiten.

Theorie wird zur Praxis

Für die Bodenverlegung wie für alle angrenzenden Gewerke (Malerarbeiten, Elektrik, Lichtkonzept, Sanitär, Fliesenlegung etc.) sollte ein Zeit- und Kostenplan erstellt werden. Planung, Organisation, Koordination und Kontrolle des gesamten Praxisausbaus übernimmt meist der Praxisbauspezialist – ein fester Ansprechpartner für alle Arbeiten. Sind diese handwerklichen Details geklärt folgt die Arbeitsvorbereitung. Danach die Möbelproduktion, im Idealfall maßgefertigt und individuell kreiert. Zum Abschluss, die Montage, der wohl spannendste Projektabschnitt. Die Praxisinhaber erleben, wie aus einer groben Idee mit jedem neuen Möbelstück eine Wohlfühl-Praxis entsteht.

Am Ende, wenn die Räume so geworden sind, wie es das Team wollte und es den Charakter der Praxis widerspiegelt, sollte ein Fotoshooting das gesamte Projekt abschließen. Ob für die Website, für Printdrucke oder, um aktive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Mit dem richtigen Partner ist das Projekt Praxisausbau oder Neubau eine einmalige Zeit, in der viele Eindrücke und Erfahrungen die Ärzteteams begleiten, und am Ende, die neu gestaltete Praxis Wirklichkeit wird. Dass ein Praxisumzug als Synergie von viel Eigenplanung und konzentrierter Fachberatung funktionieren kann, zeigt das Beispiel von Dr. Fischer aus Oschatz. (siehe Bilder und Entwürfe Dr. Fischer).

Ein reales Projekt

Der Allgemeinarzt Dr. Fischer aus der Nähe von Leipzig wollte ein modernes, den medizinischen Notwendigkeiten entsprechendes Ambiente – hell und einladend, zeitlos ohne aufwendige Schnörkel und in einem planbaren Kostenrahmen. Das Gesamtkonzept war wichtig. Farben und Formen sollen harmonieren, um die Weiterentwicklung der Praxis auch in den nächsten Jahren zu begleiten. Eine frisch sanierte Wohnung wurde so in eine funktionsfähige, moderne Arztpraxis umgewandelt. Wanddurchbrüche, neue Böden, ein umfassendes Beleuchtungskonzept und eine praxistaugliche Raumstruktur bildeten die Basis. Der Fokus lag auf dem Empfangsbereich. Dieser fungiert wie eine Visitenkarte – er vermittelt einen ersten Eindruck und soll eine einladende Atmosphäre ausstrahlen.

Entwurf des Eingangsbereichs der Praxis von Dr. Fischer

Entwurf des Eingangsbereichs der Praxis von Dr. Fischer

Realisierung des Eingangsbereichs der Praxis von Dr. Fischer

Realisierung des Eingangsbereichs der Praxis von Dr. Fischer

Der neue Wartebereich der Praxis von Dr. Fischer

Der neue Wartebereich der Praxis von Dr. Fischer

Die Praxis von Dr. Fischer empfängt seine Patienten mit einem Tresen aus Mineralwerkstoff: Eine unregelmäßige Form, abgeschrägte Winkel, eine integrierte Beleuchtung, Auszüge mit automatischem, gedämpftem Einzug sowie diverse technische Features bestimmen die neue Theke. Ein zurückgesetzter Sockel, Taschenablage und Tresenabdeckung aus kratzfestem Schichtstoff runden das Bild ab. Der dahinter aufgestellte Karteischrank passt ins Bild hoher Wertigkeit. Ein großzügiger Wartebereich sowie ein zusätzlicher Kurz-Warte-Bereich ermöglicht ruhiges und konzentriertes Arbeiten des Teams. Zusätzlich sind die Räume rollstuhlgerecht eingerichtet. Die Funktion zwischen Behandlungs- und Sprechzimmern ist für die Patienten dank einer farbigen Beschriftung klar strukturiert. Ein Konzept, das sich fortsetzt. Diese Kombination setzt vor allem im Wartezimmer Akzente. Eine Farbwahl, die auch zu einer Neuausrichtung des Firmenlogos führte.

In allen Räumen galt es, funktionsfähige Bestandsmöbel aus den alten Praxisräumen ins neue Mobiliar zu integrieren. So konnte der Zeit- und Kostenfaktor minimiert werden. Damit sich die alte und neue Inneneinrichtung wie selbstverständlich in die Praxisräume einfügt, wurde das ältere Mobiliar fachmännisch „aufpoliert“. So erhielt zum Beispiel der Schrank für das Röntgengerät neue Fronten, Griffe und einen Sockel. Auch den vorhandenen Karteischränken verleihen neue Fronten und ein integrierter Rahmen aus dunklem Holz ein modernes Gesicht. Das Ergebnis: Heute harmonieren alte und neue Möbel miteinander – optisch wie funktional. Für Patienten ist dabei kein Unterschied sichtbar.

Lassen Sie sich beraten

De Einrichtung ist die Visitenkarte jeder Arztpraxis und bestimmt maßgeblich den ersten Eindruck bei Ihren Patienten - noch bevor es überhaupt zu einem ersten Berührungspunkt mit dem behandelnden Arzt kommt. Für ein stimmiges Gesamtbild sollte Ihre Einrichtung die Ziele und Werte der Praxis widerspiegeln. Ein schlüssiges Gesamtkonzept vermittelt den Patienten einen roten Faden und damit Sicherheit während des gesamten Praxisaufenthalts.

Es gibt am deutschen Markt eine Vielzahl von Experten und Beratern, die Sie bei der Einrichtung Ihrer Arztpraxis unterstützen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Partner – abgestimmt auf Ihre ganz individuellen Anforderungen.

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